Partnerschaft Erfolgsgeschichte

Eurofiber und Nomios feiern 10 Jahre Partnerschaft

5 min. Lesezeit
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Wenn die Leistungen eines Unternehmens von der Regierung als entscheidend für die nationale Infrastruktur des Landes eingestuft werden, kommt es ganz besonders darauf an, bestmögliche Partner auszuwählen. Genau das hat Eurofiber vor 10 Jahren in den Niederlanden getan, als die Wahl auf Nomios als vertrauenswürdiger Systemintegrator fiel.

Unternehmensprofil des Kunden

Die nahtlose Partnerschaft zwischen Eurofiber und Nomios in den Bereichen Netzwerk und Security ist auch ein Jahrzehnt später noch immer produktiv. Und das Tempo der gemeinsamen realisierten Projekte ist enorm. Jeden Monat verlegt Eurofiber 160 Kilometer Glasfaserkabel, um europäische Städte verbunden zu halten. Insgesamt wurden bisher fast 40.000 Kilometer Glasfaserkabel in Europa verlegt.

Proaktive Zusammenarbeit

Daniel Danon, Group Director Products & Solutions von Eurofiber, kommentiert die langjährige Partnerschaft: „Unser Netz basiert auf der Ausrüstung, die Nomios gemeinsam mit uns verwaltet. Und diese Ausrüstung ist integraler Bestandteil aller Service Level Agreements – also unserer Versprechen an die Kunden.“

Nick Vaes, Director Network Operator bei Eurofiber, betont, dass zu Beginn der Zusammenarbeit mit Nomios ausschließlich unbeschaltete Glasfaserkabel verfügbar waren.

„Die Partnerschaft mit Nomios sind wir eingegangen, um eine eigene aktive Netzwerkschicht zu schaffen. Damit können wir Services nicht nur für unsere Direktkunden, sondern auch für unterschiedlichste Partner in indirekten Kanälen bereitstellen.

Es handelt sich um eine sehr proaktive Partnerschaft, in der wir gemeinsam debattieren, das Netz weiterentwickeln und an Visionen für die Zukunft arbeiten. Es ist eine Partnerschaft, die für unsere Kunden ein starkes Netzwerk schafft.“

Taimen Boumans, Managing Director von Nomios für die Niederlande, bestätigt diese Sichtweise. Für ihn hat sich die Partnerschaft der beiden niederländischen Unternehmen im Laufe der Jahre vertieft, weil die DNAs der Unternehmen sich ähneln.

„Alle Vorschläge und Projekte, die wir für Eurofiber entwerfen und umsetzen, zeichnen sich durch Qualität, Kosteneffizienz und – besonders wichtig – Vorhersehbarkeit aus.“

Zu den laufenden Arbeiten zur Aufrüstung der Kernnetzwerk-Infrastruktur auf 100G sagte Boumans: „Auf dem Markt beobachten wir, dass die Nachfrage nach solchen Lösungen zunimmt. Die Technik ist den Anforderungen des Marktes inzwischen aber schon wieder einen Schritt voraus. Intern arbeiten wir bereits an 400G.

Eurofiber expandiert in viele neue Märkte wie Belgien, Deutschland und Frankreich und in Verbrauchermärkte. Das ist eine schöne Überschneidung für uns. Weil wir denselben digitalen Bereich abdecken, können wir die Partnerschaft auch in diesen Bereichen erproben und ausbauen.“

Herausforderungen der Anfangsphase

Sjaak Lemmers, Account Director von Nomios, berichtet von den Herausforderungen, die Nomios in der Anfangsphase der Zusammenarbeit mit Eurofiber zu bewältigen hatte: „Am Anfang gab es nur unbeschaltete Glasfaserkabel, sogenannte ‚Dark Fibre‘, und keine Services. Wir haben Eurofiber dabei geholfen, ein IP-Serviceportfolio aufzubauen, das mittlerweile von der Regierung offiziell als lebenswichtige Infrastruktur eingestuft wird.“

High-Speed-Bandbreite

Als Beispiel für ein geschäftskritisches Infrastrukturprojekt, bei dem Nomios erfolgreich mit Eurofiber kooperierte, nennt Lemmers den Austausch der älteren Netzwerkteile seit dem Jahr 2017, mit dem die Automatisierung der Bereitstellung vorangetrieben wurde. „Durch die Umstellungen ist es möglich geworden, über eine Plattform skalierbare Bandbreite bereitzustellen.

„Das High-Speed-Bandbreitenprojekt ist ein gutes Beispiel für unsere Partnerschaft mit Eurofiber. Wir erweitern die Bandbreite im Kern mit einer neuen Generation von Ausrüstung. Eurofiber kann seine bestehenden Prozesse und Arbeitsbeziehungen beibehalten, die Leistung steigern und kommende Marktanforderungen vorwegnehmen“, erläutert er.

Das globale Expertenteam mit Hauptsitz in den Niederlanden betreut seit 2003 mehr als 2.000 Kunden in Europa und den USA.

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Ausbau der neuen Glasfaserverbindungen.

Eurofiber verbindet Städte

Berlin

Kürzlich hat Eurofiber Christoph Klein zum Managing Director Deutschland ernannt. Seine Aufgabe ist es, im Rahmen der europäischen Wachstumsstrategie die Expansion in Deutschland voranzutreiben. In den deutschen Markt ist Eurofiber mit einem Joint Venture mit Vattenfall eingetreten, um mehr als 500.000 Haushalte und Unternehmen in Berlin an ihr Netzwerk anzuschließen. Außerdem gab das Unternehmen vor Kurzem eine Partnerschaft mit dem Glasfasernetzbetreiber NGN bekannt. Gemeinsam wollen die Partner eine führende B2B-Glasfaserinfrastrukturplattform in Deutschland aufbauen.

„Wir hatten von Anfang an ein offenes Netz. Es ist ein entscheidender Teil unserer Unternehmens-DNA, dass Eurofiber als Glasfaser für alle ausgelegt ist.“ – Daniel Danon, Managing Director Eurofiber Cloud Infrastructure

Amsterdam

Eurofiber unterhält eine einzigartige Partnerschaft mit Amsterdam Smart City (ASC), einer Organisation, die den Großraum Amsterdam gemeinsam mit Unternehmen, Behörden, Forschungseinrichtungen und der Bevölkerung zu einer Smart City machen will.

Die niederländische Regierung hat erkannt, dass Städte für ihre Vernetzung offene digitale Netze brauchen, in denen unterschiedliche Provider ihre Services effizient installieren und betreiben können.

Die Glasfaserinfrastruktur von Eurofiber ist in der niederländischen Hauptstadt sehr dicht. Die feinmaschige Netzabdeckung schafft die Grundlage für Smart-City-Anwendungen, die auf Sensoren, intelligente Systeme, Internet-of-Things-Anwendungen und Big-Data-Analysen zurückgreifen.

Amsterdam ist die bevölkerungsreichste Stadt der Niederlande: 859.732 Einwohner leben auf 219 km², von denen ein Viertel Wasserfläche ist. Eurofiber versorgt mit seinem Netz Krankenhäuser, Schulen, U-Bahnen, Kraftwerke und die berühmten Grachten mit rund 50 Brücken und Schleusen, sowie 200 Bushaltestellen und Dutzende von Sicherheitskameras im öffentlichen Raum. Insgesamt werden 96 Prozent der Standorte in der Amsterdam-Region versorgt, mit Netzentfernungen von durchschnittlich 400 Metern zum Backbone.

Rotterdam

2018 begann Eurofiber mit dem Bau eines groß angelegten, feinmaschigen Glasfasernetzes zwischen allen Standorten der Stadt Rotterdam. Mit diesem Projekt werden alle bestehenden Glasfasernetze der Stadt Rotterdam optimiert und mit dem Eurofiber-Netz verbunden. So entsteht ein einziges, hochwertiges Glasfasernetz.

„Wir haben der Stadt geholfen, alles zu verbinden, von Brücken über Kameras bis hin zum Stromnetz. In Smart Cities profitieren alle städtischen Akteure von der Glasfaseranbindung. Den Stadtbewohnenden werden neue Möglichkeiten eröffnet“, sagt Danon.

„Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Städte ihr digitales Potenzial voll ausschöpfen und der Stadtgesellschaft ökologischere und effizientere Konnektivität bieten können. Wir müssen auch daran denken, Smart Cities zukunftssicher zu machen, und sie auf 5G und Edge Computing vorbereiten.“

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Daniel Danon, Managing Director Eurofiber Cloud Infrastructure

Auf dem heißen Stuhl

Ein Frage-Antwort-Spiel mit Daniel Danon, Managing Director Eurofiber Cloud Infrastructure

Welche Technologie wird Ihrer Meinung nach in der Zukunft in Rechenzentren eingesetzt werden?

„Rechenzentren werden Daten näher an die Verbraucher und Unternehmen heranbringen. Dabei geht es nicht nur um Cloud, sondern auch um Edge und extrem niedrige Latenzzeiten. Letztendlich wird dafür gesorgt, dass Daten sehr nahe am Kunden sind. In Zukunft wird dies ein wichtiger Faktor für Services wie künstliche Intelligenz, Augmented Reality, 5G und 6G sein.“

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

„Wir wollen die beste offene Infrastruktur für die digitale Welt sein. Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit verschaffen, ohne digitale Hindernisse zu wachsen und innovativ zu sein. So stärken wir die digitale Gesellschaft.“

Was ist die nächste Smart City, an der Sie arbeiten werden?

„Wir konzentrieren uns nicht auf eine einzelne Stadt. Wir betreiben ein sehr dichtes Mesh-Netzwerk über viele Regionen hinweg, und innerhalb der Städte verbinden wir täglich mehr Endpoints als je zuvor. Unsere Niederlassungen arbeiten mit Städten in den Niederlanden, Belgien und Frankreich zusammen.

Unsere Arbeit in Berlin mit Vattenfall ist ein großer Gewinn für die Stadtgesellschaft und wird Haushalten und Unternehmen sowie dem Optimierungsmanagement der Stadt zugute kommen.“

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